Woche Zwei im Social Media Fasten

Seit dem 17. Februar bin ich dabei, meine Erfahrungen mit dem Social Media Fasten zu sammeln. Und es fühlt sich immer noch gut an.

Heute endet dann auch die zweite Woche recht entspannt. Nachdem ich in der letzten Woche meine ersten Erfahrungen aufgeschrieben habe, geht es heute um die Hintertüren, die ich mir zu Facebook offen gehalten habe. Und darum, dass ich das auch nicht bereue.

Ich nutze noch den FB-Messenger.

Ja, klar: Facebook ist böse, WhatsApp auch, nutze doch lieber Threema und was ist mit SMS?! Aber: Es gibt mittlerweile eine ganze Menge Menschen, mit denen ich wirklich nur über Facebook verbunden bin. Überwiegend sind das Leute, die ich beim CrossFit kennen gelernt habe. Da ist eine FB-Freundesanfrage schneller verschickt als dass ich jemandem nach der Handynummer frage. Und innerhalb der letzten zwei Wochen gab’s in der Tat auch schon zwei nette Kontakte, die ohne den Messenger einfach nicht geklappt hätten. Und das waren dann auch jeweils Nachrichten, bei denen es um ein Treffen im echten Leben ging und nicht um irgendein geliktes Musikvideo. Und ich will ja nur sieben Wochen auf Social Media verzichten, nicht auf soziale Kontakte.

Ich habe eine Mail-Benachrichtigung für FB-Events eingerichtet.

Für fast jede Funktion bei Facebook gibt es ja mittlerweile eine gute, FB-lose Alternative. Aber ganz ehrlich: für Veranstaltungsplanungen und -updates habe ich bis jetzt keine gefunden. Und da ich zum Glück kaum Einladungen zu Events à la »Eine Million Menschen gegen lauwarmes Wasser« bekomme, hält sich die Belästigung durch diese Mails auch ziemlich in Grenzen. In den letzten zwei Wochen waren es genau: null.

Ich habe den RSS-Feed einer Unternehmens-Seite abonniert.

Und zwar den RSS-Feed der FB-Seite meiner CrossFit-Box. Da werden jeden Tag die Kraft- und Skill-Parts sowie das Workout of the Day gepostet. Und ich bin einfach ein großer Freund davon, schon den ganzen Tag zu wissen, woran ich abends verzweifeln werde. RSS-Feeds für jede beliebige FB-Seite können hier erstellt werden und dann zum Beispiel mit feedly abonniert werden.

So ganz geht es also (zumindest für mich) nicht ohne Facebook. Aber ist das jetzt wirklich Schummeln?

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