sketchnotes auf der re:publica 2016

Auf der re:publica 2016 bin ich vor ein paar Tagen, das erste mal mit sketchnotes in Berührung gekommen. Sketchnotes, das muss man sich in etwa so vorstellen wie persönliche Power-Point-Präsentationen, die auch auf instagram für ordentlich Likes sorgen. (Und angeblich kann man sich dann auch noch besser an die vermittelten Inhalte erinnern, wenn man selbst für sich sketchnotiert.)

Hier der erste Vortrag zum Thema von @sabrittas und @ralfa, der bei mir den Spaß (und auch ein bisschen kreativen Ehrgeiz) geweckt hat:

So sah das dann dank der feinen Marker von Neuland, die es beim Vortrag 4 free gab (ist das jetzt schon diese Schleichwerbung, von der die immer auf der re:publica geredet haben?) mein erster Selbstversuch aus:

Für mich super lustig, für Außenstehende vielleicht weniger informativ. Aber egal: Hauptsache ich habe Spaß. (Übrigens ein super Lebensmotto, schreibt das mal auf!) Am gleichen Tag, nur ein paar Stunden später, dann dieser Vortrag zum Erweitern und Vertiefen: zehn Jahre re:publica Geschichte zum Mitzeichnen. Sogar mit eigenem Hashtag #rpTENicons!

Ziemlich viel Input, das Zeichnen wird anstrengend … aber hey, immerhin gibt’s auch einen Penis!

Mein Highlight (sowohl inhaltlich als auch sketchnote-mäßig): Cargo-Kulte von Gunter Dueck

Und wenn ich’s mir so recht überlege, sind wohl auch die Sketchnotes ein wahrer Cargo-Kult … das erläutere ich jetzt einfach per Sketchnote, weil ich so internet-meta-mäßig drauf bin.

Aus diesem Vortrag stammt auch mein re:publica-Highlight-Zitat:

»Was eine Firma am schlechtesten kann, […] das schreibt man auf die Tassen.« – Prof. Dr. Gunter Dueck

Am letzen Tag habe ich dann noch @milenskaya & @vhmnt mitgezeichnet bei Ihrem Talk über analoge und digitale Achtsamkeit … dazu gibt’s noch kein Video, aber hey, wer braucht das schon?!

NACHTRAG Das Video ist jetzt auch online! Und so im direkten Vergleich muss ich mich wohl bei Milena und Jan für die nicht ganz so gelungenen Portraits entschuldigen! =)

Bei @NeinQuarterly folgte dann die Erkenntnis, dass Pointen zeichnen ungefähr genau so gut funktioniert, wie Cartoons nacherzählen.

Aber egal, denn …

»Hauptsache ich habe Spaß.« – Tobi Boing, weiter oben

Und ich muss sagen: genau das hatte ich beim Sketchnoten! Deswegen werde ich’s sicher auch weiter machen, wenn sich passende Gelegenheiten bieten. Und ich habe schon seit meinen Teenie-Jahren so ein komisches Faible für geile Stifte (Edding! Copic! Brush Pens! Fineliner! Yeah!), dass das eine ganz willkommene Methode ist.

Wenn Du wirklich bis hier mitgelesen hast: Respekt! Eigentlich wollte ich das nur für mich mal loswerden und sortieren. Aber bei Interesse, kann ich Dir gerne näher erklären, was ich von Sketchnotes halte und wie man damit am einfachsten loslegen kann.

@tobiboing

Schreibe einen Kommentar


*